Feelings: Routinen | Alles andere, als langweilig!

Routinen sind stinklangweilig. Einfach nur ätzend, wenn man daran denkt, morgen im Job wieder dasselbe zu machen, wie vor dem Wochenende. Oder wieder einmal nur Nudeln mit Tomatensoße zu kochen. Oder beim Shoppen die fünfte schwarze Bluse zu kaufen.

Ja, zugegeben, diese Art von Routine ist wirklich langweilig. Aber da gibt es noch was anderes.

Meine Ordnungsroutine nämlich!

Hört sich auch langweilig an? Ist es aber gar nicht und hilft mir, mein Leben zu erleichtern. Ordnung und Routine, das passt bei dir zuhause nicht zusammen? Das Chaos in den eigenen vier Wänden ist mir schon oftmals bis zum Hals hochgekrochen und ich wusste schon gar nicht mehr, wie ich da rauskomme.

(Ja, wer den Minimalismus Beitrag gelesen hat, weiß, dass ich eigentlich kein Chaos in meiner Wohnung haben dürfte. Aber dort habe ich ebenfalls erwähnt, dass ich in ner echt kleinen Wohnung mit Mann wohne. Da ist ein wenig Chaos immer vorprogrammiert.)

Man räumt stundenlang auf und zieht sich dann kurz um und auf einmal hat man innerhalb von fünf Minuten die Wohnung wieder in ein großes Schlachtfeld verwandelt. Wenn man zu zweit wohnt, in einer WG oder eine Familie mit Kindern hat, ist es noch viel schwieriger.

Kram sammelt sich einfach überall an, wie von Zauberhand. Und schon wieder muss man stundenlang aufräumen.

Wie kommt das bloß zustande?

Fragst du dich das auch so oft? Wer hat schon Lust, dauernd aufräumen zu müssen. Wenn jemand spontan vorbeikommen möchte, willst du ja schließlich nicht antworten: „Ja, aber erst in zwei Stunden, ich muss noch aufräumen.“ Das vermiest doch die Stimmung. Spontane Besuche in jeglicher Art und Weise sind somit also tabu. Es sei denn, dir ist das Chaos in deiner Wohnung total egal.

Aber ich mag es ordentlich, weil ich dann nicht ständig nach Sachen suchen muss und weil ich einfach weiß, wo alles ist. Schlüssel suchen? Nicht bei mir. Wo meine wichtige Dokumente sind und was in welchem Schrank liegt, kann ich dir auch sagen.

Und woran liegt das jetzt? Wie schaffe ich es nur, so ordentlich zu sein und auch zu bleiben?

Ganz einfach mit meiner Ordnungsroutine. Ich nehme mir jeden Tag ein wenig Zeit dafür, morgens früh und abends vorm Schlafen gehen.

Morgens früh sind für mich 3 Dinge äußerst wichtig:

Nummer 1, ein ordentliches Frühstück! Ohne Frühstück geht so gar nichts. Das Essen am Morgen gibt mir genug Energie um die Küche nach dem Spachteln wieder sauber zu bekommen.

Nummer 2, ordentlich aussehen, ich möchte nicht usselig nach draußen oder zur Arbeit gehen. Und wenn man zuhause ist, sollte man trotzdem nicht auf die Pflege am Morgen und am Abend verzichten. Auch zuhause kann man ordentlich aussehen und sich hübsch fühlen. Es gibt tolle Home-Wear, in der zuhause Chillen am Besten gelingt 😉 Sich selber etwas Gutes tun führt dazu, dass du gute Laune hast. Mit guter Laune macht es direkt mehr Spaß, alles um sich herum ordentlich zu halten.

Nummer 3, das Wichtigste, alles direkt wieder an seinen Platz stellen, was ich benutzt habe. Jeder Gegenstand im Haushalt sollte einen festen Platz haben. Es gibt Gegenstände, die ab und an den Platz wechseln, aber alle sollten mindestens einen festen Platz haben. Alles, was ich gebrauche, wird wieder zurück gestellt. Am besten direkt nach Verwendung. Und das ist die ganze Zauberei: jedes Teil hat seinen Platz.

Alles, was ich am Tag in meiner Wohnung benutze, hat beim Einzug einen Platz erhalten. Und dort gehört es hin und auch nur dort. Natürlich gibt es auch in meiner Wohnung temporäre Phasen von leichtem Chaos, zum Beispiel wenn meine Bastelsachen alle in der Küche auf dem Tisch verstreut liegen.

Aber wenn ich diese nicht mehr benutze, werden sie wieder weg geräumt, an ihren Platz natürlich.

Schau dich mal in deiner Wohnung um, hat dort auch alles seinen festen Platz? Ich spreche nicht von den großen Möbeln, die man so hat, sondern auch von allen kleinen Teilen, vom Wasserkocher bis zur Briefmarke. Wenn man ein wenig Disziplin aufbringt und die Sachen wirklich wieder dort hin zurück legt, bleibt alles recht ordentlich und du weißt immer, wo du etwas findest. Praktisch, was? Und auch logisch. Kein Hexenwerk.

Dinge, die in deiner Wohnung so überhaupt keinen Platz finden, solltest du nochmal überdenken. Brauchen sie wirklich einen Platz, oder ist es ein Fall für den Flohmarkt, das Rote Kreuz oder den Müll?

Meine Ordnungsroutine abends sieht übrigens fast genauso aus, wie die am Morgen. Ich räume abends alles weg, was ich zum Beispiel zum Kochen verwendet habe, wische die Arbeitsfläche in der Küche, zupfe die Kissen im Wohnzimmer noch zurecht und freue mich morgens, in einer aufgeräumten Wohnung aufzuwachen.

Es ist nicht nur praktisch, sonder auch gut für die Seele. Man sagt zwar „Ordnung ist für die Dummen, das Genie beherrscht das Chaos.“, aber dieser Spruch ist so falsch. Ein gesunder Geist, lebt in einer gesunden, aufgeräumten Wohnung. Zumindest ich fühle mich viel wohler so.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du eine Ordnungsroutine oder eine bestimmte Art und Weise, aufzuräumen und Ordnung zu halten? Ich bin gespannt!

xxx

Anja

Ich freue mich auch über einen Besuch von dir auf Facebook und bei Instagram.

 

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