Home: Minimalismus | Was ist das?

Eins meiner aktuellen Lieblingsthemen heißt Minimalismus.

Was ist das denn nun schon wieder? Ein neuer Trend? Worum geht es da?

Eine Liebeserklärung.

Unter dem Begriff Minimalismus versteht man eigentlich eine Kunstform, in der sich die Gestaltung auf reduzierteste Art und Weise ausdrückt. Mit wenig viel erreichen.

Weiterhin gibt es Minimalismus in der Architektur, in der Musik und natürlich auch im Lebensstil. Ein minimalistischer Lebensstil beschränkt sich auf das Wesentliche.

Wer minimalistisch lebt oder leben will, muss sich an keine bestimmten Regeln halten. Jeder entscheidet nunmal für sich selbst, wie er oder sie leben möchte.

Ich selber halte Minimalismus für eine gute Sache. Warum? Es hat mit dem Konsumverhalten zu tun. Wer sich einmal damit beschäftigt, dem fällt natürlich auf, dass man alltäglich viele Dinge konsumiert.

Frauen gehen gerne shoppen, sagt man so. Und das kann man wohl auch in den Geschäften gut beobachten. Aber eine zehnte Umhängetasche, die braucht doch niemand. In dem Moment des Kaufens hat man darüber wahrscheinlich nicht so genau nachgedacht, die Lust auf etwas Neues war zu groß.

Lieber eine gute Sache, als zwanzig billige.

Ich geb es gerne zu, mir fällt das auch nicht immer leicht. Vor allem, wenn man nicht viel verdient, greift man gerne zu einem günstigen Angebot, anstatt eine qualitativ hochwertige Alternative ausfindig zu machen. Aber hinterher ärgere ich mich und muss nach schnellem Verschleiß wieder nachkaufen. Mist.


Platztechnisch sagt mir eine minimalistische Lebensweise ebenfalls zu. Nicht nur geldbeutelschonend, sondern auch platzsparend. Wer nicht viel hat ist flexibler, muss nicht so viel putzen und behält hat den Überblick.

Weißt du, wieviele T-Shirts, Kleider und Hosen du im Schrank hast? Ich schon, weil ich regelmäßig ausmiste und nicht viel neu kaufe. Und wenn ich neu kaufe, kommt etwas Altes weg. Man zieht nur einen kleinen Teil seines Kleiderschranks an. Waren das laut Studien nicht 10%?

Du hast sicherlich auch die ein oder anderen Schrankleichen dort rumfliegen. Geister von früher, als man noch Schlaghosen trug, einen irrwitzigen Trend mitmachen musste oder 10 Kilo leichter / schwerer war. Kleidung, die nicht mehr angezogen wird.

Was nicht mehr passt, weg damit. Was nicht mehr gefällt, weg damit. Ach, das zieh ich bestimmt nochmal an. Nein, tust du nicht. Weg damit. 

Sich von Sachen trennen erleichtert. Versprochen! Am besten alles, was man aussortiert auf dem Trödelmarkt verkaufen. Das Handeln macht Spaß und man verdient sich eine Kleinigkeit. Was übrig bleibt, zum Roten Kreuz bringen oder direkt an Flüchtlingsheime spenden. Eine gute Tat fühlt sich auch gut an. Bitte werfe nichts in die Mülltonne, was jemand anderes noch benutzen kann.

Ich weiß, ich wollte eigentlich genauer erklären, was Minimalismus ist. Aber du hast bestimmt verstanden, was ich meine oder?

Ausmisten ist eines meiner Lieblingsthemen. Deshalb schweife ich gerne dahin ab, aber hat auch mit meinem Hang zum Minimalismus zu tun.

Ich liebe es, wenn ich in eine Wohnung komme und alles ist ordentlich und übersichtlich. Zugegeben, ich bin ein Ordnungsfreak. Das glaubt man vielleicht kaum, weil ich es schaffe, in kürzester Zeit einen Raum in ein chaotisches Schlachtfeld zu verwandeln, aber es stimmt. Ich räume immer wieder auf, weil ich sonst einen Rappel bekomme. Meine Wohnung, die ich mir mit einem Mann teile, ist sehr klein und dadurch beißt sich das kleine Chaos immer wieder durch.

Durch den Minimalismus schaffe ich es immer wieder, mich bei allem auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich kaufe dadurch weniger Kram, den ich sowieso nicht brauche und wundere mich immer, was die Leute in Geschäften so alles kaufen. Ein großes Zimmer mit möglichst wenig drin, clean und hell, das macht mich richtig an. Ein vollgestellter Raum, mit Tinnef voll gestopft ist dagegen ein totaler Abturner.

Wie ist das bei dir? Bist du mehr der Sammler von Gegenständen, wogegen ich ja überhaupt nichts habe, oder magst du es auch eher schlicht? Ich habe früher als Kind und als Teenie viele verschiedene Sachen gesammelt, habe dann aber irgendwann damit aufgehört, als ich mich mit dem Minimalismus und meinem Konsumverhalten auseinander gesetzt habe.

Ich hoffe, dir hat mein kleiner, minimalistischer Beitrag gefallen und ich freue mich sehr auf ein Kommentar von dir!

xxx

Anja

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